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Ja zur Region! Ja zur Verbesserung der Primärversorgung!

„Jeder Mensch in unserem Land soll in der Nähe seines Wohnortes die Beste und professionellste Gesundheitsversorgung vorfinden!“

Das Gesundheitsreformumsetzungsgesetz 2017 ist am besten Weg, noch vor dem Sommer beschlossen zu werden. Dieses Gesetz verbessert nicht nur die ärztliche Primärversorgung im ländlichen Raum, sondern trägt auch zu einer Attraktivierung der Tätigkeitsfelder von Gesundheitsberufen bei.

Gerade für Regionen die abseits der Ballungszentren liegen, bringt dieses Gesetz wesentliche Verbesserungen. In diesen Regionen ist der Hausarzt meistens der erste Ansprechpartner, wenn es um gesundheitliche Belange geht. Genau hier setzt das Gesundheitsreformumsetzungsgesetz 2017 an und schafft den Grundstein für eine moderne, wohnortnahe, hausärztliche Versorgung in Österreich.

Was für Vorteile bringt das neue Gesetz konkret:

Ärztinnen und Ärzte bekommen die Möglichkeit, sich zu Teams zusammenzuschließen und gemeinsam mit anderen Gesundheitsberufen, Gesundheitszentren in der Region zu errichten. Die Arbeit im Team bringt für den Einzelnen Entlastung und eröffnet den Raum, sich auf konkrete Gebiete zu spezialisieren. Der oder die Hausärztin soll nicht nur Krankheiten behandeln, sondern er soll ein Partner des Patienten sein, der ihn begleitet und unterstützt. Gerade nach Krankenhausaufenthalten, schweren Unfällen, oder bei chronischen Krankheiten, ist das ein großer Vorteil. Gemeinsam mit seinem Team aus mobilen Pflegekräften, Physiotherapeuten, FachärtzInnen, kann so eine optimale Versorgung für den Patienten ermöglicht und die Unterstützung bereitgestellt werden, die für einen guten Heilungserfolg erforderlich ist. Wichtig hierbei, sollte eine Region kein eigenes Gesundheitszentrum umsetzen können, kann das Land hier ein Ambulatorium errichten.

Erklärte Ziele:

  • Mehr Leistungen, nahe am Wohnort.
  • Moderne Rahmenbedingungen und neue Formen der Zusammenarbeit sollen sicherstellen, dass eine nahe am Wohnort gelegene hausärztliche Versorgung, auch in Zukunft gewährleistet ist.

Wie könnte so ein Gesundheitszentrum in der Region aussehen?

Hier ein Beispiel:

Frau Huber ist 80 Jahre alt und vor kurzem in ihrer Wohnung gestürzt. Dabei hat sie sich den Fuß gebrochen und wurde ins Spital eingeliefert. Frau Huber ist alleinstehend und fürchtet sich schon vor ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus, denn sie hat keinen zu Hause, der ihr zur Hand geht und sie unterstützt. Sie kann sich auch nicht vorstellen, wie sie zu ihrer täglichen Physiotherapie kommen sollte, denn mit einem gebrochenen Fuß kann sie nicht Auto fahren und die öffentlichen Verkehrsmittel in ihrer Region sind schlecht ausgebaut.

Genau hier setzt die neue Primärversorgung an und kann für Frau Huber wirklich große Erleichterungen mit sich bringen und wesentlich zur ihrer Genesung beitragen.

Schon während ihres Aufenthaltes im Spital, wendet sich Frau Huber an ihren Hausarzt. Dieser betreibt mit seinem Team ein Gesundheitszentrum im Nachbarort von Frau Huber. Er versichert ihr, dass sie sich keine Sorgen machen müsse und bespricht den Fall mit seinem Team. Frau S. ist die mobile Pflegekraft im Gesundheitszentrum von Frau Hubers Hausarzt, sie wird von nun an die unterstützende Pflege von Frau Huber übernehmen. Herr M., der Physiotherapeut, wird Frau Huber bei der Rehabilitation unterstützen. Dieser kann zwar nicht zu ihr kommen, doch zum Gesundheitszentrum kann Frau Huber mit dem Taxi fahren, weil es nur 3 km von Frau Huber entfernt liegt. Da Frau Huber auch das ein oder andere Kilo zu viel hat, möchte ihr Hausarzt, dass sie etwas abnimmt und beauftragt seine Diätologin, einen Ernährungsplan für Frau Huber zu erstellen.

Frau Huber kommt vom Spital nach Hause und bekommt sofort eine optimale Versorgung in der Region und ist nicht auf sich allein gestellt. Kopfzerbrechen bereiten ihr nur die Nachsorgeuntersuchungen. Doch auch hier kann sie ihr Hausarzt beruhigen, denn in ein paar Kilometern ist das Gesundheitszentrum von Herrn Dr. V, der einen Unfallchirurgen und einen Radiologen zu seinem Team zählt.

 

Klingt doch nicht so schlecht oder? Was sagen Sie dazu? Posten Sie doch ihren Kommentar!

 

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